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SAVE THE DATE:
 
Erleben - mit allen Sinnen
 
Vernissage mit der Künstlerin
Ellen Ecker am 11.08.2017
 
in der Brennerei Hubertus Vallendar
 
Ausstellung
vom 11.08. bis 13.10.2017
 

Service

Der Rote Weinbergspfirsich

Der Rote Weinbergspfirsich

Nicht nur in Plantagen und Streuobstwiesen, sondern vor allem in den Weinbergen sorgten bis in die 60er Jahre eine Vielzahl von Obstbäumen für eine Auflockerung des Landschaftsbildes. Auf tiefgründigen Standorten waren es Apfel-, Birn- und Kirschbäume und in den Steilhängen vor allem der »Rote Weinbergpfirsich«.

Die Heimat dieser Frucht liegt im mittleren und nördlichen China. Dort wurden schon 2200 v. Chr. verschiedene Sorten unter der Bezeichnung »Sing« geführt. 128 v.Chr. kamen sie über Vorderasien nach Persien und durch die Römer dann nach Italien und Südfrankreich. Auf Wandgemälden im verschütteten Pompeji ist der »Perserapfel« abgebildet.Der Rote Weinbergspfirsich

In Deutschland wurden in der Saalburg Pfirsichsteine aus der Zeit von 120 n. Chr. gefunden. Der Pfirsich wird im Mittelalter im »Capitulare de Villis« als »persicarius« erwähnt; Albertus Magnus bezeichnet ihn als »persicum«. Auch die heilige Hildegard von Bingen weißt auf den Pfirsichbaum hin. Hieronymus Bock unterscheidet schon zwischen drei Sorten, und zwar: »gemein weiß, ganz gäl, ganz bluthrot durchaus«.. Die von uns heute als »Roter Weinbergpfisich« bezeichneten Sorten wurden erstmals im 16.Jahrhundert erwähnt und hatten ihre Verbreitung in den klimatisch begünstigten Weinbaugebieten Deutschlands. Es sind kleinwüchsige Bäume mit kleinen, harten und stark bepelzten Früchten, die sich durch ein rotes Fruchtfleisch auszeichnen.