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Vallendar HV² | vallendar.de | Pressespiegel
| DESTILLATA - Guide 1994 |
| VALLENDAR - DIE BESTE NASE DER MOSEL |
Mitten im Herzen der Untermosel befindet sich nahe Cochem in der kleinen Weinbaugemeinde Pommern, die bereits den Römern als Pommaria bekannt war, die Edelbrennerei Vallendar.
Der Name des kleinen Weinbauortes bringt bereits zum Ausdruck, daß hier schon lange beste Voraussetzungen für den Obst- und Weinbau gegeben sind, denn "pomaria" war die lateinische Bezeichniúng für Obstgärten. Pommern hat auch die größte zusammenhängende Südlage des gesamten Weinbaugebietes Mosel/Saar/Ruwer und ist vielen Riesling- freunden für seine rassige, säurebetonte Weine bekannt. Spirituosenkenner verbinden Pommern aber eher mit der Edelbrandweinbrennerei Vallendar. Vater Anton, bereits mit einer begabten Nase begnadet, hat 1967 die Obstabfindungsbrennerei aufgebaut, wobei er zuvor bereits viele Jahre als Brenner für ein anderes Unternehmen in der Region tätig war. Sein Ziel, nur mit allerbesten Rohstoffen zu brennen, konnte er aber nur als Selbständiger verwirklichen. Seit 1989 hat der Sohn Hubertus den Betrieb übernommen und die weitere Entwicklung der Brennerei zu einem Vorzeigebetrieb eingeleitet. Zugute kam Hubertus seine Tätigkeit als Repräsentant eines namhaften Brenngeräteherstellers, so daß er frühzeitig mit den besten Techniken bei Brennen und Brenngeräten vertraut wurde.
Sicherlich spielt der Rohstoff als wichtigste Voraussetzung für hochwertige Brände eine sehr große Rolle. Nicht ohne Grund hat Hubertus Vallendar daher seine besonderen Quellen für diese landwirtschaftlichen Produkte. So bezieht er seine Williamsbirne aus dem französischen Rhonetal, seine Mirabellen aus der lothringischen Region um Metz oder seine Himbeeren und Brombeeren aus Rumänien. Diese Früchte würden an der Mosel nicht die notwendige Reife bekommen, um sie zu hochwertigen Destillaten zu verarbeiten. Anders verhält es sich mit den heimischen Äpfeln und Zwetschgen. Hier ist das teilweise rauhe Klima der Eifel-Mosel-Region optimal für die Fruchtentwicklung.
Die technische Seite zu unterschätzen wäre aber auch falsch. Schließlich garantiert diese erst ein sauberes Brennen und ein entsprechendes Endprodukt. Bei Hubertus Vallendar heißt dies konkret, daß er die Vergärung der Maischen mit Reinzuchthefen einleitet, um eine bakteriell saubere Gärung zu erzielen. Die Gärung wird dabei temperaturgesteuert, um zu vermeiden, daß sich Aromastoffe verflüchtigen. Eine Vergärung in Edelstahl ist dabei unerläßlich. Das Brennen auf Wasserbad mittels einer Kolonnenbrennerei wird durch die höchstdenkbare Qualität der Rohstoffe ermöglicht.
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