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Kail soll zu einer Hochburg edler
Brände werden
Der Neubau der Obstbrennerei Vallendar macht
große Fortschritte - Eine der modernsten 
Anlagen Europas entstehen
KAIL. Mit dem Bau einer eigens konstruierten Brennereianlage in der Eifelgemeinde Kail will die Brennerei Vallendar, bisher in Pommern an der Mosel ansässig, die Qualität der Produkte nochmals steigern, das Projekt " Der rote Weinbergspfirsich" forcieren und den Besuchern die Gelegenheit geben, beim Brennen zuzuschauen. Anläßlich einer Baubegehung überzeugten sich Ministerialrat Bernhard Trapp vom rheinland-pfälzischen Wirtschafts-und Verkehrsministerium in Mainz, Cochem-Zells Landrat Dr. Klaus-Peter Balthasar, der Treis-Kardener Verbandsgemeindebürgermeister Manfred Schnur, der Kailer Ortsbürgermeister Erwin Michels sowie der Vertreter der Kreissparkasse Cochem-Zell, Peter Christmann, unter fachkundiger Anleitung des Treis-Kardener Architekten Dieter Rumpenhorst und seines Büros vom Fortgang der Arbeiten.
Das Projekt " Obstbrennerei Kail" wird dabei im Rahmen der Wirtschaftsförderung Rheinland-Pfalz unterstützt. Bei seinen Ausführungen vor den Ehrengästen bedankte sich Architekt Dieter Rumpenhorst bei den Behördenvertretern, die für ein zügiges Genehmigungsverfahren gesorgt hätten. Die ersten Brände, natürlich Roter Weinbergspfirsich und Williams-Christ, werden im November 1998 nach zirka sechsmonatiger Bauzeit aus der Brennerei fließen. In Fachkreisen gilt die Anlage bereits jetzt als eine der modernsten ihrer Art in Europa. Der Neubau ist ein Beweis für unkomplizierte Förderung junger Unternehmen und der durchaus möglichen Integration kleiner Firmen im ländlichen Raum zur Schaffung von Arbeitsplätzen.
Mit einem Glas edlen Brandes endete der Rundgang 
in der zukünftigen "Werkstatt für Edelbrände".


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