26. März 2006/15 Uhr
10 Edelbrände und 10 Schokoladen

Der Schokolade sagt man ein Naheverhältnis zu Sex nach: Wie verführerisch kann dann erst die Beziehung zwischen Bränden und Schokolade sein! Chocolatier Eberhard Schell und Sommelier-Weltmeister Markus Del Monego sorgen für galante Genüsse. Die Schokoladenmanufaktur von Konditormeister Eberhard Schell in Gundelsheim hat sich auf Pralinen und Schokoladen konzentriert. Neben den Klassikern rund um die Weintraube wagt er sich an ungewöhnliche Zutaten wie Oliven, Atlantiksalz, Citrus und Weinessig. Noch aufregendere Geschmackserlebnisse versprechen Kombinationen mit edlen Bränden. Diese kulinarischen Traumpaare erhalten durch die trendigen Brände von Hubertus Vallendar den richtigen Schliff. Über 1.000 Aromen stecken in der Kakaobohne, ein geballtes Potential, das sich am besten mit einem Kontrastprogramm erschließen lässt: scharfen Gewürzen oder kraftvollen Getränken. Solche Experimente gipfeln in der Verbindung von Schnaps und Schokolade. Was diese geschmacklichen Gegenspieler magisch anzieht, sind einerseits die Kontraste, andererseits die Parallelen der Aromen: Daraus entspinnt sich ein verführerischer Dialog. Wer könnte solche „Sensationen“ besser beschreiben als Deutschlands einziger Sommelier-Weltmeister und Master of Wine Markus Del Monego, der auch den japanischen Titel ‚Master of Sake – Kiki Sakeshi’ führt und wegen seiner Verdienste um den schottischen Whisky in den exklusiven Kreis der „Keepers of the Quaich“ aufgenommen wurde. Sein Essener Service und Consulting-Unternehmen caveCo serviert auch ein Dîner Sensorique, eine ungewöhnliche Reise in das Reich der Sinne.

27. März 2006/15 Uhr
10 Edelbrände und 10 Käsevarianten

Nicht unbedingt kriminell, aber sicher verboten gut: die Käsedelikte, die Christina Göbel - Gault Millau-Sommelière des Jahres 2005 - für Sie „ausbaldowert“ hat. Diese Art von Verbrechen zahlt sich immer wieder aus – und wird garantiert nicht bestraft! Es gibt zwei Arten, Aromen zu beschreiben: erstens nach Gefühl und zweitens nach Lehrbuch. Sommelière des Jahres Christina Göbel beherrscht beides perfekt. Die zierliche junge Frau empfindet ihren Beruf jedoch als „Handwerk und nicht Hexenwerk“. Für sie ist Verkosten eine Technik, die man lernen und trainieren kann. Noch mehr schätzt sie es, bei Menschen die Lust auf Wein zu wecken. Nach der Sommelier-Prüfung ging sie ins Zwei-Sterne-Restaurant „Speisemeisterei“ in Stuttgart. Dort hatte sie, wie sie selbstkritisch, aber augenzwinkernd zugibt, einen Führerschein, aber keine Fahrpraxis. Eine Herausforderung bei der vollen Verantwortung für 900 Weine, doch ihr Chef, Martin Öxle, vertraute auf ihr beeindruckendes Fachwissen. Die 26-Jährige gehört zur internationalen Elite der Sommeliers. Im Juni 2005 trat sie in Reims unter 35 Kandidaten bei der Trophée Ruinart ("Bester Sommelier Europas") an - als erste Frau seit 1996 vertrat sie Deutschland im Halbfinale. Sich selbst nennt sie geradezu „genusssüchtig“. Das hat aber nichts mit Unmäßigkeit oder Luxus zu tun, sondern mit der ständigen Suche nach Gaumenfreuden, die „nicht satt machen, sondern Lust auf mehr“. Eine große Spielwiese für Geschmacksexperimente ist Käse, vielfach erprobt mit den verschiedensten Weinen, relativ neu in der spannenden Kombination mit Edelbränden. Schießen Sie los und gehen Sie hin: ProWein, Halle 07A/Stand C19!

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