Aus: Ostfrisen-Zeitung

IDEE Geschäftsmann Matthias Fuchs gibt „Noorder“ heraus.

Auch wenn der Hochprozentige an der Mosel gebrannt wird, sei er ein regionales Produkt.

NORDEN /ELA – Den Namen der Stadt Norden verbinden heute noch immer viele mit dem Namen Doornkaat. Auch wenn der Schnaps hier schon lange nicht mehr gebrannt wird, steht am Stadteingang nach wie vor eine riesengroße Doornkaatflasche. Ab morgen wird es in Norden wieder einen Hochprozentigen geben. Ab morgen wird ein Wacholdergeist mit dem Namen „Noorder“ verkauft.

Der Geschäftsmann hatte vor einigen Jahren bereits den "Noordkorn" auf den Markt gebracht. Für das Produkt gewann er im vergangenen und in diesem Jahr jeweils Goldmedaillen bei den "World Spirits Awards" (die OZ berichtete). Die Idee, Schnäpse herauszugeben, liege für ihn nach, so Fuchs: "Norden ist eine alte Schnapsstadt." Die Firma Doornkaat sei hier früher der größte Arbeitgeber gewesen.

Der "Noordkorn", ebenfalls ein Wacholdergeist, lasse sich am ehesten mit dem "Gründerbrand" vergleichen, den die Firma Doornkaat verkaufte. Das neue Produkt ähnele dem "Doornkaat Privat", so Fuchs und fügte hinzu: "Die Leute, die früher den Doornkaat geschätzt haben, werden den "Noorder" auch mögen." Er sei ein Schnaps, der zum Beispiel gut zu einem Bier passe.

Dass der Doornkaat-Schnaps und auch die neuen Schnäpse von Fuchs jeweils zwei "o" im Namen haben, sei kein Zufall: "Die Namen habe ich mir schützen lassen.

Zwar werde der "Noorder" in Kail an der Mosel gebrannt, dennoch trage das Flaschenetikett das Logo des Vereins "Region Ostfriesland". "Es ist ein regionales Produkt", so Fuchs. Er sei gemeinsam mit vier Nordern nach Kail gefahren und habe dort die Zusammensetzung des Schnapses festgelegt. Das Flaschenetikett des "Noorders" habe wieder der Norderneyer Künstler Ole West gestaltet, freut sich Fuchs.

Den "Noorder" gibt es nur in Norden zu kaufen.